Unsere Partner

Prevent-Richtlinie

Wie wir unsere Verantwortung gemäß dem Gesetz zur Terrorismusbekämpfung und Sicherheit von 2015 erfüllen.

Auf einen Blick

ZweckErklären, wie London Homestays Bedenken bezüglich Radikalisierung, Extremismus und Terrorismus erkennt und darauf reagiert, entsprechend unserer Rolle als Unterkunftsanbieter.
Gilt fürAlle Teammitglieder von London Homestays (einschließlich Direktoren und Auftragnehmer), Gastfamilien und andere Erwachsene, die an Unterbringungen beteiligt sind, Studenten/Gäste und alle Partner, die an Unterkunftsvereinbarungen beteiligt sind.
Wie melden
  • Im Notfall: Rufen Sie 999 an.
  • Polizei (kein Notfall): Rufen Sie 101 an.
  • Bei Verdacht auf terroristische Aktivitäten: Rufen Sie die Anti-Terror-Hotline unter 0800 789 321 an.
  • Wenn Sie befürchten, dass jemand radikalisiert wird: Rufen Sie die ACT Early Support Line unter 0800 011 3764 an.
  • Bei Bedenken im Zusammenhang mit einer London Homestays-Unterbringung: Kontaktieren Sie uns über die Kontaktseite oder rufen Sie 020 8395 0333 an.
  • Teammitglieder sollten Bedenken auch intern dem Designated Safeguarding Lead (DSL) melden (siehe unsere Kinderschutzrichtlinie für Schutz-Kontakte).
  • Notfall-Support außerhalb der Geschäftszeiten: Nur für aktive Unterbringungen werden Notfall-Kontaktdaten bei der Buchungsbestätigung und über unsere Büro-Mailbox bereitgestellt.
  • Wenn das Anliegen einen Studenten unter 18 Jahren (16-17) betrifft: Befolgen Sie den Meldeweg in unserer Kinderschutzrichtlinie.

1. Unsere Rolle

London Homestays ist ein Unterkunftsanbieter. Wir arrangieren Gastfamilienaufenthalte und andere Studentenunterkünfte für Erwachsene und für Studenten ab 16 Jahren. Unsere individuellen Gastfamilienunterbringungen für unter 18-Jährige sind nur für 16-17-Jährige. Wir platzieren unter 16-Jährige nicht einzeln.

Wir sind keine Schule oder Hochschule und bieten keinen Unterricht an. Wir nehmen jedoch Prevent-bezogene Bedenken ernst und wissen, wie wir Bedenken an die richtigen Organisationen eskalieren können.

Die gesetzliche „Prevent-Pflicht“ gilt für bestimmte öffentliche Stellen (sogenannte „spezifizierte Behörden“). Auch wenn wir keine spezifizierte Behörde sind, richten wir unsere Verfahren nach den relevanten Prevent- und Schutzrichtlinien aus.

2. Schlüsselbegriffe

Prevent: ein britisches Schutz- und Terrorismusbekämpfungsprogramm, das darauf abzielt, Menschen davon abzuhalten, Terroristen zu werden oder Terrorismus zu unterstützen.

Radikalisierung: der Prozess, durch den jemand zu extremistischen Ideen hingezogen wird, die dazu führen können, dass er Terrorismus unterstützt oder daran teilnimmt.

Extremismus: schädliche Ideen oder Verhaltensweisen, die ein Umfeld schaffen können, in dem Menschen in den Terrorismus gezogen werden können.

Channel: ein von der lokalen Behörde geleitetes, multi-institutionelles Programm zum Schutz von Menschen, die gefährdet sind, in den Terrorismus gezogen zu werden. Meldungen werden an die Polizei gemacht; die Polizei leitet geeignete Fälle an ein Channel-Gremium weiter.

3. Was wir tun

Unser Ansatz basiert auf drei einfachen Schritten: bemerken, dokumentieren, melden. Wir untersuchen Bedenken nicht selbst.

  • Wir geben unserem Team und unseren Gastgebern Anleitungen zur Erkennung und Meldung von Prevent-bezogenen Bedenken.
  • Wir teilen klare Erwartungen mit Gastgebern und Studenten über respektvolles Verhalten und Sicherheit.
  • Wir überprüfen diese Richtlinie regelmäßig und aktualisieren sie, wenn sich die Vorgaben ändern.
  • Gegebenenfalls arbeiten wir mit Schulen, Agenten, Vormündern und Partnerorganisationen zusammen, um sichere Unterbringungen zu unterstützen.

4. Bedenken erkennen

Es gibt kein einzelnes Anzeichen für Radikalisierung. Bedenken basieren in der Regel auf einem Verhaltensmuster und nicht auf einem einzelnen Vorfall. Wenn Sie unsicher sind, melden Sie es bitte.

Mögliche Indikatoren können sein:

  • Unterstützung für Gewalt oder terroristische Handlungen ausdrücken.
  • Hasserfüllte oder bedrohliche Sprache gegenüber Einzelpersonen oder Gruppen verwenden.
  • Extremistisches Material teilen, darauf zugreifen oder versuchen, es zu zeigen (online oder offline).
  • Plötzlicher Rückzug von Freunden/Aktivitäten zusammen mit neuen, intensiven Beschwerden.
  • Extremistische Symbole oder Materialien in einem Schlafzimmer oder anhaltende Versuche, andere zu beeinflussen.

In einer Gastfamiliensituation können Bedenken auch Offenbarungen oder Beweise für Online-Aktivitäten umfassen, die mit extremistischen Gruppen in Verbindung zu stehen scheinen. Von Gastgebern wird nicht erwartet, dass sie die Geräte oder privaten Kommunikationen der Studenten überwachen.

5. Wie man ein Anliegen meldet

Wenn Sie glauben, dass jemand in unmittelbarer Gefahr ist oder eine unmittelbare Bedrohung für das Leben besteht, rufen Sie 999 an.

Für alle anderen Anliegen nutzen Sie die Meldewege, die im Kasten „Auf einen Blick“ oben in dieser Richtlinie angegeben sind.

Wichtige Punkte für Gastgeber

  • Konfrontieren Sie den Studenten nicht und versuchen Sie nicht, die Situation allein zu bewältigen.
  • Wenn keine unmittelbare Gefahr besteht, kontaktieren Sie London Homestays, damit wir Sie unterstützen und über die nächsten Schritte beraten können.
  • Wenn das Anliegen einen Studenten unter 18 Jahren (16-17) betrifft, behandeln Sie es als Schutzangelegenheit und befolgen Sie den Meldeweg in unserer Kinderschutzrichtlinie.
  • Machen Sie eine klare Notiz über das, was Sie gesehen oder gehört haben (Daten, Uhrzeiten, genaue Worte wenn möglich) und teilen Sie dies bei der Meldung mit.

6. Dokumentation und Informationsaustausch

  • Machen Sie eine klare Notiz über das, was Sie gesehen/gehört haben (Daten, Uhrzeiten, genaue Worte wenn möglich).
  • Teilen Sie Informationen nur mit London Homestays, der Polizei oder den zuständigen Schutzbehörden. Besprechen Sie das Anliegen nicht mit anderen Studenten, anderen Gastgebern oder in sozialen Medien.
  • Wir können Informationen mit der Polizei, den zuständigen lokalen Schutzpartnern, einem Channel-Gremium und/oder der Schule/dem Vormund eines Studenten teilen, wenn dies angemessen und rechtmäßig ist.
  • Wir behandeln personenbezogene Daten gemäß unserem Datenschutzhinweis.

Was passiert, nachdem Sie ein Anliegen gemeldet haben

  • Wenn Sie uns ein Anliegen melden, werden wir es sachlich dokumentieren und das Risikoniveau bewerten.
  • Wir werden die Polizei, lokale Schutzdienste und/oder die Schule/den Vormund des Studenten je nach Bedarf kontaktieren.
  • Wir werden Sie informiert halten, soweit dies angemessen und rechtmäßig ist.
  • Wir werden Ihre Meldung sensibel behandeln und Ihre Identität nicht unnötig weitergeben.
  • Sie werden nicht kritisiert, wenn Sie ein echtes Anliegen in gutem Glauben äußern, auch wenn es sich als unbegründet herausstellt.

7. Zusammenarbeit mit Partnern und Gruppenreisen für unter 16-Jährige

Wir arbeiten mit Schulen, Agenten und anderen Partnern zusammen, die möglicherweise ihre eigenen Prevent- und Schutzvereinbarungen haben. Wir werden bei angemessenen Anfragen nach Informationen und Unterstützung kooperieren.

Wir platzieren unter 16-Jährige nicht einzeln. Für Gruppenreisen von unter 16-Jährigen können wir mit einer Partnerorganisation zusammenarbeiten. Der Partner hat seine eigenen Schutz-/Kinderschutzrichtlinien, die auf Anfrage bei ihm erhältlich sind.

8. Überprüfung und Governance

Diese Richtlinie wird mindestens jährlich überprüft und früher, wenn sich Vorgaben oder unsere Arbeitspraktiken ändern.

9. Weitere Informationen

Für weitere Informationen zum Schutz, zu Meldewegen und verwandten Richtlinien siehe unseren Sicherheits-Hub.

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